Erlebniswelt "Wald und Natur" Schloss Wartenstein

 

Informationsstelle des
Naturparks Soonwald-Nahe




Lage: Hahnenbachtal bei Kirn-Kallenfels, Gemarkung Oberhausen
Öffnungszeiten der Ausstellung:
01. April bis 31. Oktober: Mi - Sa: 11:00 - 17:00 Uhr                                               Sonn- und Feiertage: 10:00 - 17:00 Uhr
01. November bis 31. März: So: 10:00 - 17:00 Uhr

Auf Anfrage sind für angemeldete Gruppen individuelle Öffnungszeiten und Führungen möglich.

Internet: www.schlosswartenstein.de

  • Lützelsoon

    Der Lützelsoon, der "kleine Soon", liegt als eigenständiger Naturraum des Hunsrücks zwischen dem Soonwald im Osten und dem Idarwald im Westen. Begrenzt durch die wildromantischen Täler des Hahnenbachs und Kellenbachs zeichnet er sich durch eine ungewöhnlich ausgewogene, naturnahe Verteilung von Wäldern, Feldern und Fluren aus.
    Imposante Burgen und Schlösser sind ein weiteres Markenzeichen des Lützelsoons. Sie lohnen immer einen Ausflug, am besten zu erreichen über das weitverzweigte Wanderwegenetz und die Erlebnispfade.
    In der Erlebniswelt "Wald und Natur" Schloss Wartenstein können Sie sich mit dem großformatigen Landschaftsmodell einen umfassenden Überblick zur Struktur und den Angeboten des Lützelsoons verschaffen.

  • Niederwald

    Der Niederwald, ein früher etwa alle 20 Jahre auf den Stock gesetzter Eichen-Hainbuchen-Wald, prägt noch heute das Gesicht des Lützelsoons. Der Wald regeneriert sich durch erneuten Triebausschlag der Stöcke - ein neuer Niederwald wächst auf.
    Eine charakteristische Tier- und Pflanzenwelt findet in diesem Wald ideale Lebens-bedingungen. Das scheue Reh, die dämmerungsaktive Wildkatze oder das sehr seltene Haselhuhn fühlen sich im Niederwald wohl.
    Die typischen Entwicklungsschritte der Niederwaldentwicklung können Sie in drei naturnah gestalteten Dioramen in der Erlebniswelt nachvollziehen. Viele Tiere und Pflanzen gilt es zu entdecken.

  • Lohmachen

    Einst wurde die Rinde der Eiche im Niederwald Jahr für Jahr in großen Mengen geschält (Eichenschälwald). Die gerbstoffreiche Eichenrinde diente als Grundstoff zur Gerbung von Tierhäuten zu Leder. Heute werden dazu chemische Produkte verwendet.
    Das Schälen der Eichenrinde - das Lohmachen - wurde im Mai vorgenommen, wenn die Eiche wieder kräftig "im Saft" stand. Das Lohmachen war eine harte Arbeit, die viel Ausdauer und körperliches Geschick verlangte.
    Im Stallgebäude des Schlosses können Sie die einzelnen Arbeitsschritte des Lohmachens und die typischen Lohwerkzeuge kennenlernen. Historische Fotos und Arbeitsgeräte informieren über die aufwendige Ledergerbung mittels der Eichenlohrinde.

  • Förster Karl von Pidoll

    Schloss Wartenstein steht seit 1583 im Eigentum der aus Lothringen stammenden Familie von Warsberg. Das Schloss diente vorrangig als Verwaltungssitz und nur sporadisch auch als Wohnsitz derer von Warsberg.
    Der letzte Forst- und Schlossverwalter auf Wartenstein war der Förster Karl von Pidoll. Er lebte von 1892 bis 1984. Zahlreiche Geschichten und Anekdoten werden über ihn erzählt. Sein Leben und Wirken im Lützelsoon ist mit der Geschichte des Schlosses eng verbunden.

  • Geologie

    Seit Jahrmillionen hat sich das Gesicht des Hunsrücks und damit auch des Lützelsoons stetig gewandelt. Dunkle Meere, helle sonnige Strände, ausgedehnte Fluss- und Seenlandschaften oder Eiszeitlandschaften prägten einst das Landschaftsbild.
    Typische Gesteine und exotische Fossilien aus dem Devon, Perm, Paläogen und Neogen sind die eindrucksvollen Belege für den steten erdgeschichtlichen Wandel im Lützelsoon, der sich bis heute fortsetzt.
    Tauchen Sie ein in den erdgeschichtlichen Zeittunnel im Gewölbekeller des Kavaliershauses. Entdecken Sie Seesterne, Mammutzähne, Trilobiten ...

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Tourist-Information Verbandsgemeinde Kirn-Land
Bahnhofstraße 31, 55606 Kirn
Telefon 06752-13831, Telefax 06752-13862
E-Mail: info-hsb@kirn-land.de
Internet: www.kirn-land.de

 
 
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