Ev. Pfarrkirche Hennweiler

 

Evangelische St. Stephanus Kirche Hennweiler

Lage: Ortsgemeinde Hennweiler

Geschichte

992
König Otto schenkt dem Stift St.Stephan zu Mainz sein Gut Hanenwilare (Hennweiler). Es ist anzunehmen, das unter Erzbischof Willigis, der um das Jahr 1000 verschiedene Kirchengründungen im westlichen Bereich des Naheraums vornahm, auch die Erbauung der Kirche in Hennweiler erfolgte.

1428
Im Turm befinden sich noch zwei kleine Bronzeglocken die dem hl. Stephan, dem Schutzpatron der Kirche, gewidmet sind. Eine der Glocken trägt die Jahreszahl 1428. Es ist zu vermuten, dass der Turm zur Aufnahme der Glocken zu dieser Zeit umgebaut wurde. 1550 Unter Johann III.von Schwarzenberg wurde mit Unterstützung seines Lehnsherren Herzog Wolfgang von Zweibrücken im Amt Hennweiler die Reformation eingeführt.

1683
Erstmalige simultane Benutzung der Kirche.

1771

Die Kirche befindet sich lt. Beschwerde der evangl. luth. Gemeinde an das Zweibrücker Konsitorium in einem derart schlechten Zustand, dass sie ohne Lebensgefahr nicht mehr zu betreten ist und mehr einem Steinhaufen als einem Gotteshaus gleiche.



1781
Am 28.August brach in Hennweiler ein Großbrand aus, der mehr als zwei Drittel der Gebäude in Schutt und Asche legte. Die baufällige Kirche blieb von dem Feuer verschont.

1787
Die herrschaftliche warsbergliche Verwaltung erteilt dem evangl. Kirchenvorstand die Baugenehmigung zum Neubau der Kirche.

1790
Am 17.Mai erfolgte die Grundsteinlegung. Der Neubau stand unter der Bauleitung des Baumeisters Johann Thomas Petry aus Schneppenbach.

1846
Einweihung der Orgel die durch die Gebrüder Stumm errichtet wurde und 850 Taler kostete.

1898
Beendigung des Simultanverhältnisses

Das Kirchenschiff wurde als einfacher Bruchsteinbau mit drei Fensterachsen und halbkreisförmigem Chor errichtet. Die rechteckige Form mit dem Längenmaß von ca.21 m wurde beibehalten, während die Breite von 10,60 m auf 11,90 m erweitert wurde. Auffällig ist der mächtige Chorturm mit Stilelementen aus romanischer und gotischer Zeit sowie seine Helmform aus dem 16. Jahrhundert. Er wird von einer achtseitigen Pyramide mit vier Ecktürmchen gebildet.

Quelle


Text und Bilder enstammen dem LEADER+ Projekt
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