Ruine Brunkenstein

 


Lage: Kellenbachtal zwischen Simmertal und Schloss Dhaun
Öffnungszeiten: Außenanlage ganzjährig frei zugänglich

Geschichte

Die Häuser Brunkenstein und Rotenburg wurden als militär-strategische Vorburgen zwischen dem Dorf Siemere (heute: Simmertal) und der Burg Dhaun (heute: Schloss Dhaun) errichtet. Während von Brunkenstein noch ein deutlich sichtbarer Mauerrest erhalten ist, kann die Lage der Rotenburg nur noch vermutet werden, nämlich auf einem Felssporn ca. 400 m unterhalb der Ruine Brunkenstein.

1329
Wildgraf Johann von Dhaun lässt ein neues Haus auf dem "Rodenberge bei Dune" (gemeint ist die Rotenburg unterhalb der Burg Dhaun) errichten.

1329/1330
Erbstreitigkeiten zwischen Heinrich von Schmidtburg und Friedrich von Kyrburg über den Besitz der Schmidtburg im Hahnenbachtal nutzt der mächtige Erzbischof von Trier, Balduin von Luxemburg. Die Schmidtburg geht in seine Verfügungsgewalt über und ein kurtrierisches Amt Schmidtburg wird eingerichtet. Der Wildgraf von Dhaun sieht seinen Machteinfluss massiv bedroht und bildet in der Folgezeit eine Koalition mit zahlreichen Adelshäusern gegen Kurtrier.

um 1336
Gegen die expansive Territorialpolitik des Erzbischofs von Trier lässt Johann von Dhaun zur militärstrategischen Sicherung seiner Burg Dhaun die Vorburg Brunkenstein errichten.

1337 bis 1342
Die Auseinandersetzung bricht offen aus, bekannt als sogenannte "Dhauner Fehde", und erfasst weite Teile des Hunsrücks und Nahetals. Der Erzbischof von Trier lässt mit Hilfe seiner Bundesgenossen gegen den Wildgrafen die Gegenburgen Johannisberg, Geierslei und Martinstein bauen. Die erdrückende Macht zwingt den Wildgrafen 1342 zur Aufgabe. Er muss seine Ansprüche auf die Schmidtburg aufgeben und verliert eine Anzahl weiterer Besitzungen bzw. Rechte. Brunkenstein soll laut den Friedensbestimmungen abgerissen werden. Dies geschieht indes nicht.

1368
Johann II. von Rheingrafenstein, der Begründer der Wild- und Rheingrafen von Dhaun und Kyrburg, verpfändet die Burg Brunkenstein an Pfalzgraf Ruprecht den Älteren.

1377
Johann II. von Rheingrafenstein verpfändet die Burg Brunkenstein an Graf Walram von Sponheim.

1381
Bertolt von Ravengiersburg wird mit einem Viertel der Burg Brunkenstein belehnt.

1398
Zwei Eigentümer und fünf Burgmannen (Dienstleute/Mieter) schließen einen Frieden betreffend die Burg Brunkenstein.

1410
Einen Streit der Burgmannen auf Brunkenstein nutzen Emich und Philipp von Dhaun um die Burg für ein Jahr in Besitz zu nehmen.

1411
Wild- und Rheingraf Friedrich I. erobert Brunkenstein zurück und schleift das Anwesen. Unter militärischen Aspekten macht der Erhalt der Vorburg Brunkenstein keinen Sinn mehr, da die regionale Vormachtstellung der Wild- und Rheingrafen in dieser Zeit unangefochten ist.

1480
Im Verlaufe einer Fehde geht Rotenburg in Flammen auf und wird nicht wieder errichtet.

Quelle


Text und Bilder enstammen dem LEADER+ Projekt
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