Hennweiler

 

Ortsbürgermeister: Michael Schmidt
In Ambrach 5, 55619 Hennweiler, Telefon: 06752/8504
Homepage: www.hennweiler.de


Die Geschichte

Die Großgemarkung (1411 ha) von Hennweiler ist schon seit ältesten Zeiten besiedelt. Aufgrund archäologischer Forschungen kann dort die Ansässigkeit von Menschen bis in den Zeitraum von 600 - 400 v. Chr. nachgewiesen werden. 

Mit der römischen Besitznahme des linksrheinischen Raumes im letzten vorchristlichen Jahrhundert wurde in der Folgezeit das Kulturgut des keltisch-germanischen Mischvolkes der Treverer von römischem Kulturgut überlagert und angereichert. Verschiedene Bodenfunde aus keltischer und römischer Zeit bezeugen in Hennweiler die Besiedlung durch Angehörige dieser Kulturvölker.

Der Ortsname geht wahrscheinlich auf den Namen eines fränkischen Siedlers zurück, der sich "Hagano" oder "Hano" nannte und im Zuge der fränkischen Landnahme (6./7. Jh.) hier eine Siedlung gründete bzw. einer bestehenden Siedlung durch Umbenennung seinen Namen gab.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 992, als König Otto III. unter der Federführung des Mainzer Erzbischofs Willigis das Königsgut "Hanenwilare" dem kurz zuvor errichteten Stift St. Stephan in Mainz schenkte.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass unter dem Einfluss dieses Stiftes die Erbauung der Pfarrkirche als Mutterkirche im Pfarrbezirk Hennweiler erfolgte. Dieser Bezirk war im Mittelalter mit der Vogtei Hennweiler identisch, die - als ein Gerichts- und Verwaltungsbezirk - die Orte Hennweiler, Oberhausen, Guntzelnberg, Rode, Heinzenberg und den Eigener Hof umfasste. Die Siedlungen Guntzelnberg und Rode - an der Grenze zum Hahnenbacher und Bruschieder Bann - wurden vermutlich schon vor dem 30jährigen Krieg verlassen und wüst.

Die Vogtei Hennweiler war als Lehen der Grafen von Veldenz im  13./14. Jahrhundert an die Herren von Heinzenberg vergeben.
Dieser Verwaltungsbezirk bildete ab dem 16. Jahrhundert unter der Bezeichnung "Amt Hennweiler" zusammen mit dem Bezirk "Amt Hahnenbach" die Reichsherrschaft Wartenstein mit Verwaltungssitz auf Schloss Wartenstein.
Im 16. Jahrhundert waren die Herren von Schwarzenberg, im 17./18. Jahrhundert die freiherrliche Familie von Warsberg die Ortsherren von Hennweiler.

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine beträchtliche Bevölkerungszunahme und Dorferweiterung. Im Sommer 1781 brannte der Ort zu mehr als zwei Drittel ab. 1790/92 wurde das Kirchenschiff der Pfarrkirche neu erbaut.

Nach der französischen Besitzergreifung des linksrheinischen Raumes (1792/94) erfolgte die französische Verwaltungsreform (1798/1800/1802). Unter napoleonischer Herrschaft wurden die Bürger staatsrechtlich Franzosen (1802-1813/14). Hennweiler war Bestandteil der Mairie Kirn im Arrondissement Simmern, das zum Departement Rhein-Mosel gehörte.

Nach dem Ende der französischen Herrschaft und einer kurzen Übergangsverwaltung erfolgte 1817 die Eingliederung in den preußischen Landkreis Kreuznach und die Umbenennung der Mairie Kirn in Bürgermeisterei Kirn. Seit 1858 bildeten die ihr angehörenden Landgemeinden eine eigene Landbürgermeisterei, die vom Bürgermeister der Stadt Kirn in Personalunion mitverwaltet wurde. Im Jahr 1896 wurde diese Personalunion aufgehoben und die Landgemeinden wählten einen eigenen Bürgermeister.

Am 01.10.1968 wurde die bisherige Bezeichnung der Gebietskörperschaft "Amt" in Verbandsgemeinde umbenannt. Nach der zuletzt erfolgten Gebietsreform im Jahr 1969 ist Hennweiler Bestandteil der Verbandsgemeinde Kirn-Land, die aus 20 Ortsgemeinden besteht.

 
 
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